Leitungsgruppe

Dr. Gisela Betzner

Dr. med. Gisela Betzner

Geburtsjahr: 1948

Fachbereich: Kinder- und Jugendpsychiaterin, ärztliche Psychoanalytikerin

Motivation: Ich engagiere mich in diesem Forum ehrenamtlich , weil ich den Wunsch habe, den aus den Kriegsgebieten geflüchteten Kollegen beizustehen, ihnen den Anfang in einem fremden Land und einer fremden Kultur zu erleichtern und ihnen so ein wenig Sicherheit zu geben und  Ängste abzubauen. Ich empfinde Freude und Neugierde, wenn ich von meinen syrischen Kollegen Fremdes erfahre und sie dadurch besser verstehen lerne. Einander gut zuzuhören – sobald die sprachliche Verständigung es erlaubt – erscheint mir wichtig für das Entstehen von Vertrauen als Basis für eine gute Integration.


Dr. Rainer Katterbach

Dr. med. Rainer Katterbach

Geburtsjahr: 1942

Fachbereich: Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt a.D., Psychoanalytiker in eigener Praxis

Motivation: Ich bin fest davon überzeugt, daß wir Berliner Ärzte, Zahnärzte und Apotheker unsere geflohenen syrischen Kollegen in persönlichen Kontakten über unser Netzwerk dabei begleiten können, fachliche und besonders kulturelle Unterschiede kennenzulernen und zu überbrücken. Auch die dabei gewonnene Verbesserung ihrer  Sprachkompetenz wird ihre persönliche und berufliche Integration verbessern. Ich bin gespannt auf unsere gemeinsamen Erfahrungen.


Bülent Kilic

Bülent Kilic

Geburtsjahr: 1977

Fachbereich: Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, ZB Notfallmedizin und Manuelle Therapie; (Funktions-) Oberarzt in der Klinik für Manuelle Therapie in Sana Kliniken Sommerfeld

Motivation: Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere syrischen Ärzte sich für uns in ihrer Heimat genauso herzlich empfangen und sich für unsere Integration in ihre Gesellschaft eingesetzt hätten. Auch wenn es aktuell einige behördliche Schwierigkeiten gibt, ich bin gespannt auf den Austausch von Wissen und die gemeinsame Zukunft hier in Deutschland.


Feras Hassoun

Feras Hassoun

Geburtsjahr: 1967

Fachbereich: Apotheker

Motivation: Ich engagiere mich in diesem Forum ehrenamtlich und möchte den neuen Kollegen; den Apothekerinnen und Apotheker dabei helfen, den Anfang in einem fremden Land besten zu meistern.
Ich habe 1987 genau so wie die neuen Kollegen mein Leben in Deutschland begonnen und bin fest davon überzeugt, dass jeder der den Willen hat, hier die Möglichkeit bekommt sich zu integrieren und Deutschland als zweite Heimat zu gewinnen.


Dr. Bassel Alsaeed

Dr. med. dent. Bassel Alsaeed

Geburtsjahr: 1976

Fachbereich: Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Vorsitzender des Alkawakibi Vereins e.V. für Demokratie und Menschenrechte

Motivation: Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es Menschen anfangs in einem für sie fremden Land haben und wie sehr sie in ihrer neuen Heimat Unterstützung benötigen. Insbesondere wenn dieses Land eine andere Kultur hat.
Mein ehrenamtliches Engagement reflektiert meinen Wunsch, den Menschen zu helfen und mich in sozialer Zusammenarbeit zu engagieren. Es ist äußerst wichtig, den Flüchtlingen den Weg zu erleichtern, sich in ihrer neuen Heimat wohl zu fühlen und sich als Teil der deutschen Gesellschaft zu sehen. Das bahnt den Weg zur Völkerverständigung und beseitigt Vorurteile.
Dies ist nur dann möglich wenn sie die Möglichkeit bekommen, etwas für die Gesellschaft beizutragen und sich somit nicht mehr als Last zu fühlen.


Dr. Basel Allozy

Dr. med. Basel Allozy

Geburtsjahr: 1972

Fachbereich: Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Systemischer Coach und Supervisor Vorstandsmitglied in Alkawakibi Verein e.V. für Demokratie und Menschenrechte

Motivation: Ich bin in Syrien –meiner Heimat- 1972 geboren und lebe seit meinem 17 Lebensjahr (1990) in Deutschland meiner neuen Heimat. Voller Hoffnung und Zuversicht engagiere ich mich ehrenamtlich mit Kolleginnen und Kollegen für die Integration der Flüchtlinge sowohl in der Gesellschaft als auch im Berufsleben. Auch unter den Kriegsflüchtlingen gibt es Medizinern. Die meisten von ihnen leiden auch nicht nur unter den unmittelbaren Folgen ihrer Flucht- und Migrationsgeschichte, sondern auch unter der unvermeidbaren Bürokratie. (Registrierung, Unterkunft finden, Asyl-Antrag Stellen, Spracheschule suchen und die Deutsche Sprache lernen, Zeugnisse und Abschlüsse in Deutschland anerkennen lassen, Gleichwertigkeitsprüfungen, Approbation oder Berufserlaubnis beantragen dann Praktikum oder Arbeitsstelle suchen.. ect.) Dieses Forum soll als eine organisierte Selbsthilfegruppe Beratungs- und Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen selbst und mit deren freundlichen ehrenamtlichen Mentoren bundesweit ermöglichen und eine Sammlung von häufig gestellten Fragen anbieten. Ich freue mich auf diese Form von Sozialcourage im Zuge der Willkommenskultur Deutschlands.


Freddie Bechara

Freddie Bechara

Geburtsjahr: 1982

Fachbereich: Assistenzzahnarzt

Motivation: Ich möchte meinen kollegen, die neu nach Deutschland gekommen sind und aufgrund des Krieges unser Land verlassen mussten, helfen. Ich glaube fest, dass wir gegenseitig unterstützen sollen, um unsere beruflichen Ziele einfacher erreichen zu können und um aktiv in dieser Gesellschaft zu sein, die uns sehr freundlich aufgenommen hat.


Jihad Alabdullah

Dr. med. Jihad Alabdullah

Geburtsjahr: 1977

Fachbereich: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Vorstandsmitglied in Alkawakibi Verein e.V. für Demokratie und Menschenrechte

Motivation: Als Deutsch-syrischer Arzt engagiere ich mich gerne mit Kolleginnen und Kollegen für die Integration der Flüchtlinge sowohl in der Gesellschaft als auch im Berufsleben. Im Jahr 2006 bin ich nach Deutschland gekommen, um meine Weiterbildung zu machen, und habe selbst Phasen der Migration erlebt.
Der Unterschied zwischen meiner Zeit und jetzt ist, dass die meisten Kollegen und Kolleginnen aktuell aufgrund des Kriegs und Perspektivlosigkeit gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Daher brauchen sie mehr Unterstützung und Betreuung, damit sie sich schnell reorganisieren und in Deutschland integrieren.
Deutschland erwartet von uns als Syrern einen wichtigen Beitrag zu leisten. Ich übernehme diese Aufgabe gerne und unterstütze die geflüchteten Ärzte. Im Rahmen dieses Projekts habe ich die Chance, meine Erfahrung an meine Kollegen weiter zu geben und gemeinsam mit der Leitungsgruppe den Weg für Flüchtlinge sowohl im beruflichen Bereich, als auch für das Leben in Deutschland im Allgemeinen zu erleichtern. Ich freue mich, hier dabei zu sein.