Berufserlaubnis

Sofern eine abgeschlossen Ausbildung für den ärztlichen Beruf nachgewiesen werden kann, eine Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes des ausländischen Abschlusses jedoch nicht festgestellt werden kann, kann nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufs (Berufserlaubnis) auf Antrag erteilt werden. Wurde die Ausbildung nicht in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz abgeschlossen, wird geprüft, ob sie formal mit der hiesigen Ausbildung vergleichbar ist und zumindest die wesentlichen Fächer beinhaltet sind.

Die Berufserlaubnis kann für max. 2 Jahre erteilt bzw. verlängert werden. Eine weitere Ausübung des ärztlichen Berufs danach ist nur nach Erteilung der Approbation möglich. Für die Erteilung der Berufserlaubnis ist nach den gesetzlichen Vorgaben u.a. auch der Nachweis der für die Berufsausübung erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse zu erbringen (s. Fachsprachtest).

Die genauen Informationen zu den Antragsvoraussetzungen, dem Antragsverfahren und den erforderlichen Formularen sind hier verfügbar.